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Das Umschlaglager von morgen - Projektarbeit mit der HS Osnabrück

Wie sehen die optimalen Transportwege im Umschlaglager aus? Welche Flurförderzeuge werden eingesetzt und gibt es ein ideales Layout für das Lager? Lukas, Malte, Marcel und Daniel haben diese Fragen während ihrer Projektarbeit an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Rhenus analysiert und für uns entsprechende Handlungsempfehlungen erstellt.

Was studiert ihr und in welchem Semester seid ihr?

Lukas: Wir kennen uns schon seit dem ersten Semester, haben allerdings unterschiedliche Studienschwerpunkte belegt. Während Marcel und Daniel Finanzen und Controlling studieren, ist Malte im Bereich Marketing und Eventmanagement zuhause. Ich habe den Schwerpunkt Controlling und Marketing gewählt. Innerhalb unserer Studiengänge hatten wir bisher also keinen direkten Bezug zur Logistik. Für uns als "Nicht-Logistiker" aber umso mehr eine spannende Herausforderung, einen Bereich kennenzulernen, der für einige von uns Neuland bedeutete.

Daniel: Bei mir kommt hinzu, dass meine Eltern zuhause einen Speditionsbetrieb führen. Logistische Themen begleiten mich daher schon seit meiner Kindheit. Diese Tatsache machte für mich die Projektarbeit in Kooperation mit einem Logistikdienstleister wie Rhenus besonders reizvoll.

In welchem Rahmen werden die Projektarbeiten an eurer Hochschule angeboten?

Marcel: Die betriebswirtschaftlichen Projektarbeiten finden bei uns immer im 5. Semester innerhalb des Moduls "Optimierung von Geschäftsprozessen" statt. Die Kombination aus Theorie und Praxis insbesondere die Zusammenarbeit mit Unternehmen ermöglicht uns, nicht nur Einblicke in die Abläufe eines Unternehmens zu erhalten sondern auch eine reale Aufgabenstellung für das kooperierende Unternehmen zu bearbeiten.

Gebt uns doch bitte einmal einen kleinen Überblick über euer Projekt? Wie seid ihr in das Projekt gestartet und wie sah die Betreuung aus?

Lukas: Mit der Kick-Off Veranstaltung in Unna fiel der Startschuss zu unserem Projekt. Gleichzeitig hatten wir die Möglichkeit uns mit der Rhenus vertraut zu machen und das Umschlaglager der Rhenus Road Freight in Unna zu besuchen. Dadurch erhielten wir einen ersten Eindruck von den Abläufen innerhalb des Lagers. Zurück an der Hochschule machten wir uns direkt an die Arbeit. Unterstützung haben wir dabei von unseren Professoren bekommen, die uns in den wöchentlichen Vorlesungen fachliche Fragen beantworten konnten und uns fit in Sachen Projektmanagement gemacht haben.

Während der gesamten Projektphase standen wir in regelmäßigem Kontakt zur Rhenus. Nach einigen Wochen gab es dann zudem ein Zwischenmeeting in Form einer Telefonkonferenz mit Rhenus. Mitte Januar kamen dann unsere Professoren und Vertreter der Rhenus-Gruppe zur Abschlusspräsentation zu uns an die Hochschule nach Osnabrück.

Projektarbeit Umschlaglagerlayout

Wie lautete zunächst eure Aufgabenstellung?

Malte: Im Rahmen einer Kick-off Veranstaltung im Oktober in Unna erhielten wir zunächst die Aufgabestellung und alle Informationen, die wir für den Einstieg in das Thema benötigten. Unsere Aufgabe war es Handlungsempfehlungen zur Planung des Layouts und der Materialflüsse für zukünftige Umschlaghallen zu analysieren und in einem Constructionbook (Baubuch) zu beschreiben. Insbesondere die Gestaltung der innerbetrieblichen Flächen, als auch die Minimierung des Transportaufwands und der effektiven Personaleinsatzplanung standen in den nächsten Wochen auf unserer To-Do-Liste.

Wie seid ihr bei der Projektarbeit vorgegangen?

Lukas: Um aussagekräftige Handlungsempfehlungen in dem Constructionbooks geben zu können, mussten wir uns zunächst einen Überblick über den Bereich der Umschlaglogistik verschaffen, daher ging es für uns im ersten Schritt an die Literatur- und Internetrecherche. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass wir in der Literatur nicht sehr viele Informationen rund um die Themen Umschlaglager-Layout, Materialflussplanung und Flurförderzeuge finden konnten. Aus diesem Grund gingen wir direkt in die Praxis über und besichtigten einige Umschlaghallen. Parallel dazu führten wir auch entsprechende Experteninterviews mit Logistiker, um mit ausreichend Grundwissen in die Erarbeitung der Handlungsempfehlungen starten zu können.

Zu welchen Ergebnissen seid ihr bei diesem Projekt gekommen?

Malte: Bei der Ausarbeitung der Ergebnisse haben wir uns auf die wesentlichen Themen innerhalb eines Umschlaglagers konzentriert: Materialfluss, Flurförderzeuge und Layout. Mit Hilfe eines Simulationstools war es uns möglich die Wege und Zeiten abzubilden und somit eine optimale Materialflussplanung zu erzielen. Beispielsweise wurden einem Tor mit niedrigem Transportaufkommen weitere Wege zugeordnet als einem Tor, bei dem täglich viele LKW ihre Waren anlieferten.

Darüber hinaus führten wir eine Wirtschaftlichkeits- und Nutzwertanalyse von Flurförderzeugen durch und verglichen Produkte verschiedener Anbieter anhand von Tragfähigkeit, Batteriekapazität oder auch Wendekreis. Zuletzt sprachen wir eine Empfehlung für ein optimales Lagerlayout aus und erstellen hierfür ein unterstützendes Excel-Tool.

Was hat euch besonders Spaß gemacht?

Lukas: Vor allem die Konzeption des Excel-Tools hat uns Spaß gemacht. Die Erstellung hat uns zwar einiges an Zeit und Arbeit gekostet, aber am Ende zu sehen, wie alles, was man zuvor erarbeitet hatte dort sichtbar wurde und stimmige Ergebnisse lieferte, war einfach ein erfolgreicher Abschluss. Aber auch das Netzwerken und die Kommunikation mit anderen Branchenvertretern waren tolle Erfahrungen, von der wir sicherlich auch in Zukunft profitieren können. Nicht zuletzt mussten wir am Ende feststellen, dass Logistik größtenteils ganz anders war, als wir uns das vor dem Projekt vorgestellt hatten und dass hier einige spannende Herausforderungen auf einen warten.

Wie geht es bei euch jetzt weiter?

Wir werden jetzt noch die Projektdokumentation abschließen und an euch übergeben. Im Anschluss geht es für uns ins Praktikum mit abschließender Bachelorarbeit.

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